Heißdüse Harry zieht in den Krieg
Zwar kenne ich nicht die englischsprachigen Begriffe, aber eines ist klar. In dem nach Sandhurst-Offiziersschmiede flugs zum Manne gereiften Spross des englischen Königshauses sehen wir das Musterbeispiel einer veritablen Heißdüse.
Ist doch in Ordnung, dass Söhne aus bestem Hause sich nicht vor dem Waffengang drücken, könnte man meinen. Aber ist das wirklich durchdacht? Muss Harry ausgerechnet zu einem Zeitpunkt in den Irak, zu dem der Premierminister die ersten 1.000 Mann heimholen will? Wird Prinz Harry nicht die beliebteste Zielscheibe aller Zeiten für die Aufständischen im irakischen Bürgerkrieg? Ich sage heute schon die Schlagzeile voraus "Prinz Harry von Irakern brutal gehetzt" oder "Seit Monaten wieder Regen im Südirak - sind das Tränen von Mama Di?"
Bleibt nur zu hoffen, dass verantwortungsvollere Dienstgrade der britischen Armee Jung-Offizier Harry ein paar Kameraden zum Spielen überlassen und der Gruppe fein abgeschirmt das Gefühl geben, sie wäre tatsächlich irgendwie in einer realen Mission unterwegs.
Das hoffe ich jedenfalls im Sinne von Lady Di, die sich sonst noch im Grabe herumdreht.